Amsterdam – Die Stadt der Räder & Boote

By 31. August 2016Allgemein, Tobi

Die letzten Tage waren an keinem von uns spurlos vorbei gegangen und die Erschöpfung stand uns ins Gesicht geschrieben. Hinter uns lag Milano in der Ferne und vor uns weitere 8 Stunden Fahrt mit dem FlixBus* in Richtung Amsterdam. An dieser Stelle fragt man sich vielleicht, wieso wir das eigentlich machen? In so kurzer Zeit so eine weite Strecke zurückzulegen und jeden Tag von morgens bis abends unbekannte Städte zu erkunden? Die Antwort ist leicht. Für Erfahrungen.
In Geld kann man diese nicht messen und trotzdem sind sie das Wertvollste, was ein Mensch sammeln kann. Das ist zumindest meine Meinung und genau deshalb haben meine Augen angefangen zu leuchten, als wir mit dem Bus Amsterdam erreicht haben. Die Erschöpfung war wie weggeblasen.

*Zum Buchen der Tickets nutzten wir die FlixBus App, welche hierbei wirklich praktisch ist. Man hat alle gebuchten Fahrten im Überblick und weiß genau, wann man wo sein muss. Durch den QR-Code konnte man „papierlos“ und super unkompliziert einchecken.

Trotz alledem gönnten wir uns an diesem Abend erst einmal eine kleine Auszeit in unserem neuen Apartment, bevor wir aufgebrochen sind, um ein passendes Restaurant für das Abendessen zu finden. Fündig wurden wir dann im 17. Stockwerk eines Hotels – der Ausblick war atemberaubend.

Am nächsten Tag hieß es dann wieder: auf ins Unbekannte! Wir machten uns auf den Weg und gingen zu Fuß Richtung Zentrum. Unterwegs kamen wir an den für Amsterdam charakteristischen Backstein-Gebäuden und den vielen Kanälen mit ihren typischen Booten vorbei. Ich selbst finde es unglaublich faszinierend, wie sehr sich die verschiedenen Städte Europas voneinander unterscheiden: von dem typisch südländischen Baustil in Milano über die verspielten Schnörkeleien in Paris, bis hin zu den Brücken und Kanälen Amsterdams.

Den perfekten Platz für ein verspätetes Frühstück haben wir im Restaurant Razmataz  an einem kleinen Platz auf halben Weg zum Zentrum gefunden. Ich selbst habe dort zum ersten mal Burrata probiert, eine besondere Art des Mozzarellas. Aus Kuhmilch hergestellt, hat er die Form eines kleinen Säckchens, in dessen Inneren sich eine Masse aus Sahne und Mozzarella-Strängen verbirgt. Sehr empfehlenswert!

Nach unserer kleinen Stärkung ging es direkt wieder auf Entdeckungstour*, denn schließlich gab es noch so einiges zu sehen. Unter anderem stand das berühmte Anne Frank Museum auf unserer Liste, welches direkt neben der Westerkerk lag. Wir hatten uns auch kurz überlegt das Museum von Innen zu besichtigen, aber als wir die gefühlt endlose Warteschlange davor sahen, hatten wir uns diesen Gedanken gleich wieder aus dem Kopf geschlagen.

*Besonders mussten wir hierbei darauf achten, dass wir nicht aus Versehen auf den Fahrradwegen gehen, da in Amsterdam wohl mehr Fahrräder als Autos unterwegs sind.

Die letzten Tage waren an keinem von uns spurlos vorbei gegangen und die Erschöpfung stand uns ins Gesicht geschrieben. Hinter uns lag Milano in der Ferne und vor uns weitere 8 Stunden Fahrt mit dem FlixBus* in Richtung Amsterdam. An dieser Stelle fragt man sich vielleicht, wieso wir das eigentlich machen? In so kurzer Zeit so eine weite Strecke zurückzulegen und jeden Tag von morgens bis abends unbekannte Städte zu erkunden? Die Antwort ist leicht. Für Erfahrungen.
In Geld kann man diese nicht messen und trotzdem sind sie das Wertvollste, was ein Mensch sammeln kann. Das ist zumindest meine Meinung und genau deshalb haben meine Augen angefangen zu leuchten, als wir mit dem Bus Amsterdam erreicht haben. Die Erschöpfung war wie weggeblasen.

Im Zentrum angekommen nutzen wir die Chance und besuchten das „Swarovski Boutique Magna Plaza“, ein Einkaufszentrum der besonderen Art: es ist zwar nicht allzu groß oder birgt außergewöhnliche Geschäfte, aber das Gebäude an sich ist sehr beeindruckend und wirklich sehenswert.

Am nächsten Tag hieß es für uns dann Abschied nehmen von Amsterdam. Die Reise neigte sich dem Ende zu und für uns ging es wieder Richtung Heimat. Allerdings wollten wir uns ein allerletztes gemütliches Essen nicht nehmen lassen und haben beschlossen, das Restaurant BRET zu testen, da es in der Nähe des Bahnhofs „Amsterdam Sloterdijk“ lag. Im Nachhinein betrachtet gab es dafür wohl auch keinen besseren Ort, denn das Essen war unglaublich lecker und wurde durch die sehr gemütliche Umgebung im Retro-Look abgerundet.

Zum Schluss möchten wir uns auch noch einmal direkt bei FlixBus für die großartige Unterstützung ihrerseits bedanken.

Wir können uns keine bessere Art vorstellen, durch Europa zu reisen. Es ist unkomplizierter, als man vielleicht auf den ersten Blick denken mag und bei Weitem preiswerter als alle anderen Verkehrsmittel. Wirklich empfehlenswert! *grins*

// Tobi

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