Mach es zur Gewohnheit: 12 einfache Dinge um gesünder und glücklicher zu leben

By 3. Oktober 2015Lifestyle

Ich weiß was ihr jetzt denkt… Bitte nicht noch ein Beitrag der predigt mehr Yoga zu machen, zwei Mal am Tag grüne Powersmoothies zur Entschlackung zu schlürfen und alles was Spaß macht aus meinem Leben zu verbannen, stimmt’s? FALSCH!

Wir alle wissen wie es eigentlich ist. Der Körper merkt sich nahezu jede Sünde. Stress, Alkohol, fettiges Essen, zu wenig Bewegung, Faulheit… Die Liste ist ellenlang. Warum dann nicht ein paar Kleinigkeiten im Alltag ändern, die sich in der Summe nur dauerhaft positiv auf unser glücklicher-leben-Konto auswirken?

Und damit meine ich keinesfalls sich täglich ins Fitnessstudio zu quälen oder sich ausschließlich von Grünzeug zu ernähren. Es kommt auf die kleinen Dinge an, die wirklich „life changing“ sein können und auf lange Sicht merkliche Erfolge bringen.
Seit zwei Wochen befinde ich mich im Selbstversuch und habe mir 12 einfache Regeln des Alltags zusammengestellt, die mir helfen glücklicher, gesünder und vor allem bewusster mit meinem (noch jungen) Leben umzugehen. Und dabei geht es nicht nur um körperliche, sondern auch um emotionale und seelische Gesundheit:

1.Öfter unverarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen
Das heißt nicht sich als Hippie einer Kommune anzuschließen und nur noch Dinge aus eigenem Anbau zu essen. Und auch nicht, dass ihr auf eure morgendlichen Cornflakes verzichten müsst.

Der Hauptgedanke ist, z.B. unverarbeitetes Fleisch zu essen (ohne Marinade) und dazu mal frisches Gemüse aus der Pfanne statt Kartoffeln als Beilage zu haben. In der Art sollte es mindestens vier Mal die Woche sein. Ich gehe da ganz bewusst nach der 80/20 Regel… Ich versuche 80 Prozent meiner Woche viel Gemüse, auch gerne manchmal roh, mit Fleisch oder Fisch zu mir zu nehmen. Auch Suppen sind da eine super alternative und bieten Abwechslung! Die restlichen 20 Prozent sind für Kuchen und meine ungesunden Favoriten reserviert – klingt im ersten Moment anstrengend, geht meiner Erfahrung nach genauso schnell wie eine ungesunde Tiefkühlpizza. Und in den Supermarkt muss man sowieso.

2. Laufen wenn möglich!
Hat nichts mit täglichen Marathon-Training morgens um 6 Uhr vor der Arbeit zu tun. Und auch CrossFit ist nicht notwendig, um seinen Körper Bewegung zu verschaffen.

Ich erfinde hier nicht das Rad neu… Aber seitdem ich täglich auf der Arbeit ins 3. Stockwerk laufe statt den Aufzug zu nehmen und die zwei Ubahn-Stationen zu meiner Bank laufe, merke ich dass es gut tut und was mit mir macht. Und wenn ich Musik dabei hören kann, ist es gleich noch besser. Es macht wach, kurbelt die Produktivität und den Kreislauf an und macht den Kopf frei!

3. Bring dein Mittagessen selbst mit!
Egal ob in der Uni oder bei der Arbeit… Meidet die Kantine oder den Bäcker an der Ecke. Allein der Prozess, dass man sich damit auseinandergesetzt hat, was man am nächsten Nachmittag essen möchte, bewirkt einiges. Es muss kein Salat oder ein Apfel sein. Alles ist möglich! Wichtig ist es zu Hause vorzubereiten. Ich habe mir einen großen Topf Kürbissuppe gemacht und absichtlich mehr gekocht, um am nächsten Tag etwas mitzunehmen. Der Aufwand ist also nicht so groß wie man vermutet.

4. Früher ins Bett gehen!
Zwingt euch früher ins Bett zu gehen! Meine Deadline habe ich auf 0 Uhr gesetzt und habe knapp 7 Stunden Schlaf. Allein einen geregelten Rhythmus zu haben, hilft morgens besser aus dem Bett zu kommen und man fühlt sich definitiv frischer!

5. Stretch!
Klingt so albern aber bringt es voll! Bevor ich mich auf den Weg ins Bad mache, stelle ich das Radio an und dehne mich zu allen Seiten. Die Arme über den Kopf strecken, ganz lang machen und kurz halten. Die Finger, die Beine kurz stretchen und man fühlt sich danach wach und bereit! Ist knapp 2 Minuten Investment und tut nicht nur den verschlafenen Gliedern sondern auch dem Kopf gut.

6.Mehr Wasser
Man trinkt meist zu wenig – bei mir ist das jedenfalls so! Kauf eine 1,5 Liter Flasche Wasser und zwing dich dazu sie innerhalb des Tages auszutrinken. Hat man das ein paar Mal geschafft, versucht man es mit einer zweiten Flasche. Der Teint ist frischer und die Kopfschmerzen, die meist am späten Nachmittag auftreten bleiben aus!

7. Ausmisten und sortieren
Diese verregneten Sonntage auf der Couch sind ja gerade jetzt im Herbst schön und gut. Einen kann man aber mal opfern um Ordnung reinzubringen. Ordner anlegen, Akten und Rechnungen einheften, Klamotten aussortieren und Sachen rausschmeißen, die längst zur Vergangenheit gehören und unnötig viel Platz wegnehmen. Sowas wirkt Wunder. Man räumt dabei nicht nur den Schrank oder den Schreibtisch auf, sondern bringt Ordnung und Ruhe in sein Inneres! Danach entspannt man gleich viel besser!

8. Mal eine Auszeit von der Technik nehmen
In einer Welt in der Computer, Smartphone und Tablet unsere täglichen Begleiter sind, ist es auch wichtig einfach mal aus- bzw. abzuschalten.

Auch wenn es nur eine Stunde am Tag ist, hilft es sich auf andere Sachen zu besinnen. Ich habe das Badezimmer zur meiner technikfreien Zone gemacht. Wenn ich bade, dann ohne wasserdichte Handyhülle und wenn ich mich für den Tag fertig mache, dann ohne Instagram und Facebook beim Zähneputzen.

9. Sich von negativen Dingen fernhalten!
Egal ob Umstande oder Menschen die einen negativ beeinflussen! Manchmal steckt man so in vermeintlich gesellschaftlichen Konventionen die einen dazu bringen, Dinge gegen den eigenen Willen zu tun. Einfach auch mal versuchen „Nein“ zu sagen und sich nicht in Situationen begeben, auf die man eigentlich gar keine Lust hat.

10. Ein neues Hobby – das kann alles sein!
Man muss sich nicht gleich in einem Verein anmelden oder sich einer Wandergruppe anschließen. Aber jeder kennt das: Man interessiert sich für viele Dinge und man vertröstet es manchmal mehr Zeit zu investieren, weil man denkt es passt gerade nicht so rein! So war es bei mir mit der Fotografie! Ich fand das Thema immer spannend, hatte aber nie richtig Zeit mich damit auseinanderzusetzen. Irgendwann habe ich mir die Zeit genommen und mich mehr damit beschäftige und Bilder auch wirklich nur für mich mache, gehe ich darin auf! Für mich ist es ein Hobby geworden, was nur für mich da ist und ich es so gestalten kann, wie ich das möchte! Ich denke ein Hobby muss einfach nur „ME-TIME“ sein und dich wirklich interessieren.

11. Mehr lesen!!!
Lesen kann so entspannend sein. Und es ist dabei völlig egal was ihr lest. Vom Kitschroman bis hin zur Zeitschrift kann es alles sein! Ich habe eine Zeitschrift („Business Punk“) abonniert, die wirklich tolle Themen beinhaltet und wirklich für junge Menschen gemacht ist. Die kommt alle 3 Monate und ich halte mich wirklich dazu an, jede Ausgabe vollständig durchzulesen. Man findet immer 5 Minuten… Ich lese auf der 20 minütigen Bahnfahrt zur Arbeit. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es die kognitiven Fähigkeiten erweitert und die Konzentration steigert!

12. Ist nicht dein Ding was andere über dich denken!
„Haters gonna hate hate hate…“ Taylor Swift hat auf meinem Ipod (ja ich trage noch einen mit mir rum) noch keinen Platz gefunden, aber das was sie da besingt stimmt schon. Hört auf euch einen Kopf zu machen, was andere über euch denken und fangt an euch großartig zu finden. Das fühlt sich gut an! Es wird immer Menschen geben die einen nicht gerade mögen. Es macht einen nur krank sich zu überlegen ob man es anderen recht machen kann… Fängt beim hochladen eines Bildes an und hört beim Anpassen der eigenen Meinung auf.
Alltagsübung hierzu: Beim Blick in den Spiegel einfach mal lächeln!!!

 

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