One Day as – Graphic Artist

Graphic Artist

Dunkelheit. Stille. Ein lautes Piepsen ertönt. Und nach einer raschen Bewegung spüre ich auf einmal den warmen und hellen Schein der Sonne auf meiner Haut, der durch einen kleinen Spalt in der Jalousie ins Zimmer fällt. Ein Blick auf die Uhr. – 08:00 – Viel Zeit bleibt nicht, das morgendliche Ritual beginnt also aufs Neue. Durch ein paar geübte Handgriffe und etwas „Zauberei“ verlasse ich das Haus aber doch noch recht ansehnlich (wobei das wohl vom Blickwinkel des Betrachters abhängt).  *grins*

In gewohnt schnellem Gang eile ich dann zur nächstliegenden Bushaltestelle und ab in den Bus. Das darauf Folgende lässt sich nur als eine Tortur bestehend aus unzähligem Umsteigen und dadurch unbrauchbarer Zeit beschreiben. Von einem Bus in die U-Bahn und wieder hinein in den nächsten Bus. Letztendlich erreiche ich das gewünschte Ziel aber doch meist problemlos. Ein Blick auf die Uhr. – 09:45 – Also noch pünktlich zum Arbeitsbeginn.

// Hier muss ich allerdings anmerken, dass die unvermeidbaren Zeitschwankungen des Arbeitsweges durch eine angenehme Gleitzeitregelung ausgeglichen werden. Kernzeit von – 11:00 – 16:00 – . Sollte man also einmal etwas verspätet kommen (durch Bus-Ausfall etc.), bleibt man dementsprechend einfach abends länger. Problem gelöst.

 

 

Angekommen an meinem Arbeitsplatz ( Pipedream Media GmbH ) kann es dann auch schon losgehen. Klick. Das grüne Licht leuchtet auf und der PC ist startklar. Bei der Kreativität läuft das leider nicht immer so schnell, dazu aber später mehr. Was ein sogenannter „Graphic Artist“ aber wirklich arbeitet ist komplett abhängig vom jeweiligen Unternehmen. (Der Begriff „Graphic Artist“ ist genau so breitgefächert wie die Arbeit die dahinter steht. Ersatzweise könnte man ihn auch Graphic Designer, Medien Designer oder z.B. auf deutsch Mediengestalter nennen.) Vergleichbar wäre wohl ein weißes Blatt Papier + Stift. Was man daraus macht ist nur begrenzt durch die eigene Kreativität sowie dem gelernten Umgang mit dem gegebenen Werkzeug. In meinem Fall sind die benötigten Werkzeuge allerdings Programme. Darunter zählen unter anderem die bekannten Hilfsmittel von Adobe wie z.b Photoshop, Illustrator oder After Effects. Und damit befindet man sich noch in dem altbekannten 2D Bereich. Geht es weiter in Richtung 3D, kommen weitere Programme wie z.B.  Autodesk 3ds Max  hinzu. Zusätzlich zu einer gewöhnlichen Maus benutze ich besonders in zeichenlastigen Situation auch mein geliebtes Wacom Grafiktablet. Quasi der digitale Stiftersatz.

Aber wie genau sieht die Arbeit bei Pipedream Media denn jetzt eigentlich aus? Welche Arbeitsbereiche werden umfasst?

 

  • GRAPHIC AND ANIMATION SERVICES

    Character Design/Animation
    Product 3D Visualization
    Realtime Asset Creation
    Motion Graphics

  • DEVELOPMENT AND INTERACTIVE SERVICES

    Game Development
    Programming
    Realtime

     

Mehr dazu seht ihr in der Galerie

 

Was bedeutet das nun für mich?

 

Bei einem Startup oder besser gesagt speziell bei Pipedream Media steht ganz klar noch die Leidenschaft für die Arbeit im Mittelpunkt, dadurch wird ein Auftrag nicht nur gerade irgendwie über die Ziellinie geschleppt, sondern weit darüber hinaus gebracht. Jeden Tag die Bemühungen zu sehen, die in einem einzelnen 3D-Modell oder sogar einer ganzen Realtime Umgebung stecken, motivieren mich selbst einfach ungemein immer das Beste zu geben. Schließlich gibt es keinen besseren Lohn als am Ende mit Stolz das Produkt dem Auftraggeber präsentieren zu können. An diesem Punkt sieht man einfach, wie sehr wir unseren Job lieben und was dadurch entstehen kann.

Ob ich nun an einem kleinen Game Icon arbeite, einem 3D Modell oder einer Animation. Ich arbeite gerne daran und das sieht man.

 

 

Um noch einmal auf das zuvor angesprochene Thema „Kreativität“ zurück zu kommen: Kreativität ist allgemein die Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu kreieren. Auch da gibt es Tage, an denen die Ideen nur so aus einem heraus sprudeln und man sich einfach hinsetzt und seinen Gedanken freien Lauf lässt. In Kürze entstehen dann durch gezieltes Klicken die verschiedensten Arbeiten. Was aber tun, wenn der Kopf einfach leer zu sein scheint und man einfach nicht den richtigen Gedanken finden will? Tja, da hilft nur Kopf frei machen und brainstormen. Dafür darf im Büro ein entspannter Bereich nicht fehlen. Kaum scheint der Kopf von allen unnötigen Gedanken befreit zu sein, beginnt man jede noch so unwirklich erscheinende Idee in den Raum zu werfen. Das Ganze geht dann hin und her. Man hört dies. Nein. Man hört das. Nein. – Zack – Und auf einmal ist sie da! Die Idee, nach der man zuvor vergebens gesucht hatte.

Um die Kreativität gezielt und langfristig zu steigern, scribbeln wir auch gerne mal über die verschiedensten Bilder. In letzter Zeit fielen dem wohl die witzigsten Team-Bilder zu Opfer. Was das genau bedeutet, seht ihr in den nachfolgenden Beispielen. Weitere werden auf dem Team-Instagram-Account folgen.

Spaß macht das Ganze auf jeden Fall. *grins*

 

 

// Tobi //

Zuhause
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